Sonntag
„Sonntag“ macht die Komplexität unserer Beziehung zum Sonntag lebendig und zeigt, wie jede Interaktion die Kraft hat, buchstäblich alles zu verändern.
Über mich
Marleen Johow studierte Bühnenbild- und Kostüm an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie entwirft und baut Räume für Film, Theater, Shootings und Ausstellungen. Ihre Arbeiten wurden u. A. an den Münchner Kammerspielen, am Jungen Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Kassel, Theater Osnabrück, Theater Münster, und bat-Studiotheater gezeigt.
Kunden
Frau Yamamoto ist noch da
von Dea Loher
Regie Alina Fluck Bühne und Kostüme Marleen Johow Kostüme Svenja Mangold Musik und Video Oskar Smollny Dramaturgie Kundry Reif Es spielen Angelika Thomas, Michi Wischniowski, Stefan Haschke, Monika Vivell, Annika Martens, Ronald Funke, Verena Maria Bauer, Hans-Christian Hegewald, William Hauf, Mathis Bolz, Hannah Reif Fotos Joseph Ruben
Wir befinden uns mitten in einer großen Stadt. Was sehen wir? Im Restaurant schiebt eine Frau ihre kranke Mutter als Grund vor, um nicht mit ihrem Freund zusammenziehen zu müssen. Im Fahrradladen schreibt ein Mann ein Liebesgedicht ins Nichts hinein. Im Park überzeugt eine Frau eine andere, für ein neues Waffennutzungsgesetz zu stimmen. Im verseuchten Fluss entdecken Angler:innen tote Fische. Immer wieder schweift unser Blick auf die Wohnung des Paares Erik und Nino, die sich, quasi unabsichtlich, langsam auseinanderleben. Das Stück zeichnet das Panorama einer Gesellschaft, in der die Menschen zugänglich und scheu sind, vergnügungssüchtig und angstvoll. Einzig die Älteste, Frau Yamamoto, lässt ihre Tür offen, damit ein Durchzug entsteht, damit die Welt hineinkommen kann – in ihrer ganzen Schönheit und Grausamkeit.
Dat Wasser vun Kölle es jot
Regie Calle Fuhr Bühne und Kostüme Marleen Johow Musik Tommy Finke Dramaturgie Wiebke Rüter Es spielen Andreas Beck, Rebekka Biener, Leonhard Hugger, Uwe Rohbeck, Katharina Schmalenberg, Paula Carbonell Spörk Fotos Anna Sorgalla
Ein Rhein-Krimi mit Musik in Kooperation mit CORRECTIV von Calle Fuhr
Ein grausiger Fund am schönen Rhein in Kölle gibt Rätsel auf: Die junge Aktivistin Luise wird tot ans Ufer gespült. Kommissarin Clara und Kollege Hans nehmen die Mordermittlungen auf und geraten in ein Netz aus Umweltverschmutzung, Online-Drohungen und verschlüsselten Firmendaten. Sie fischen im Trüben, bis sie schließlich brisante Informationen über einen großen regionalen Chemiekonzern an die Oberfläche bringen. Wasser emotionalisiert. Besonders für die kölsche Seele ist es mehr als ein biologisch überlebensnotweniges Elixier: Auf dem Grunde des Rheins schlummern zahlreiche Mythen und Geschichte, kein deutsches Gewässer wurde so viel besungen, wie der Rhein. So ist auch der Titel des Stücks einer berühmten Liedzeile der Kölner Band Bläck Fööss entnommen. Doch wie rein ist der Rhein? Gespickt mit rheinischem Liedgut erzählt Calle Fuhrs DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT einen kölschen Krimi, der unbequeme Fakten zur Wasserqualität des Rheins offenlegt: Brisante Rechercheergebnisse des investigativen Medienhauses CORRECTIV bekommen eine Bühne.
Am Königsweg/Endsieg
Regie Alina Fluck Bühne und Kostüme Marleen Johow Musik und Video Oskar Smollny Dramaturgie Katharina Rösch Es spielen Mansur Ajang, Christopher Heisler, Silvia Weiskopf Fotos Fatih Kurçeren
„Haben Sie schon gewählt? Wir haben schon, vielen Dank. Morgen kommt ein andrer dran, es wird allerdings eine Weile dauern, bis morgen ist." Als Donald Trump 2016 zum 45. Präsidenten der USA gewählt wurde, begann Elfriede Jelinek den Theatertext „Am Königsweg" zu schreiben. Darin treten eine Reihe tragikomischer Figuren auf: ein korrupter König, der mit Immobilien, Golfplätzen und Casinos ein Vermögen erzielt hat. Eine blinde Seherin, der angesichts dessen Aufstiegs die Augen bluten. Und viele weitere Blinde, die sich ungläubig empören, während der König neue Verhältnisse schafft. Seit der Veröffentlichung dieses Textes hat sich einiges in der Welt verändert. Rechtes Gedankengut ist, auch in Deutschland, in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Arbeit
| Projekt | Premiere | Theater | Regie |
|---|---|---|---|
| Das siebte Kreuz | 22.05.2026 | Staatstheater Mainz | Alina Fluck |
| Biedermann und die Brandstifter | 12.09.2026 | Theater Lübeck | Cilli Drexel |
| Die Deutsche Bahn AG | Oktober 2026 | Schauspiel Köln | Calle Fuhr |
| Wokey Wokey | 05.02.2027 | Theater Münster | Alina Fluck |
| Inter Alia | April 2027 | Theater Magdeburg | Calle Fuhr |
| Andorra | 25.06.2027 | Wuppertaler Bühnen | Simon Friedl |